DREI SÄULEN DES KARATE
KATA-KIHON-KUMITE
Das Training kann in drei Bereiche gegliedert werden, die sich jeweiles ergänzen und das Traininig abwechslungsreich gestalten.

Design von unserem langjährigen Karateka, Mirco Dalla Lana (3.Dan)
KIHON

Kihon bezeichnet die Grundtechniken des Karate und bildet das Fundament für alle weiteren Trainingsinhalte.
Hier werden Stellungen, Schläge, Tritte, Blocks sowie Körperhaltung, Atmung und Bewegungsabläufe systematisch erlernt und verfeinert.
Durch wiederholtes, bewusstes Üben werden Technik, Kraftübertragung, Gleichgewicht und Koordination geschult.
Diese Grundlagen sind entscheidend, um Techniken später effektiv, kontrolliert und sicher anwenden zu können.
Kihon ist die Wurzel von Kata und Kumite:
KATA
Karate wurde aufgrund seiner Effektivität in der Verteidigung in Okinawa verboten.
Um das Wissen zu bewahren, bündelten die Meister die Techniken in didaktisch sinnvollen Einheiten zu festgelegten Abläufen, die als Kata bezeichnet werden.
Für den Laien und in den ungeübten Augen des Karate-Anfängers muten die Bewegungen befremdlich oder nichtssagend an.
Die eigentliche Bedeutung der Kampfhandlungen erschliesst sich einem erst durch intensives Kata-Studium und der „Dechiffrierung“ des Kata.
Dies erfolgt im Bunkai-Training.

KUMITE

Im Kumite werden die im Training erlernten Techniken praktisch angewendet und erprobt.
Ziel ist es, Distanz, Timing und Reaktion zu schulen, um sich in unterschiedlichen Situationen angemessen, kontrolliert und effektiv verteidigen zu können.
Dabei steht nicht rohe Kraft im Vordergrund, sondern Präzision, Kontrolle und Aufmerksamkeit.
Alle Techniken werden mit kontrolliertem Kontakt ausgeführt, sodass Sicherheit und Verletzungsprävention jederzeit gewährleistet sind.
Im Kopfbereich ist bei Kindern kein Kontakt zulässig.
