
DIE WURZELN DES KARATE
OKINAWA - DER URSPRUNG
Karate entstand auf der Insel Okinawa in Japan.
Durch den intensiven Handel mit China übernahmen die Einwohner wirkungsvolle Kampftechniken und verbanden sie mit ihren eigenen Formen der Selbstverteidigung.
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So entstand über Generationen ein unbewaffnetes System, das auf Effizienz, Kontrolle und Überleben ausgerichtet war.
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Karate war kein Sport, sondern eine Notwendigkeit.


DAS WAFFENVERBOT
Um das Jahr 1600 wurden auf Okinawa Waffen verboten.
Die Bevölkerung durfte keine Schwerter oder Speere mehr tragen, musste sich aber dennoch schützen.
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Karate entwickelte sich daher gezielt so, dass ein unbewaffneter Mensch auch einem bewaffneten Gegner begegnen konnte.
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Diese Prinzipien prägen Karate bis heute:
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kurze Distanzen
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präzise Techniken
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maximale Wirkung bei minimalem Aufwand
Warum Karate so wirksam wurde
KARATE IM VERBORGENEN
Wegen seiner Wirksamkeit wurde Karate später selbst verboten.
Die Meister unterrichteten heimlich – und entwickelten ein System, um das Wissen zu sichern: die Kata.
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Kata sind festgelegte Bewegungsabfolgen, in denen reale Kampfsituationen codiert sind.
Erst durch Bunkai, die Analyse der Kata, wird ihre wahre Bedeutung sichtbar.
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So wurde Karate über Generationen weitergegeben, ohne verloren zu gehen.
Wie Wissen bewahrt wurde


DER WEG ZU UNS
Ende des 19. Jahrhunderts durfte Karate wieder öffentlich gelehrt werden.
1902 wurde es in den Schulunterricht Okinawas aufgenommen.
Ab den 1950er-Jahren verbreitete sich Karate weltweit und entwickelte sich sowohl als traditionelle Kampfkunst als auch als moderner Wettkampfsport.
Von Okinawa nach Europa
KIMURA SHUKOKAI
Der Kimura-Shukokai-Stil wurde von Grossmeister Tani und seinem Schüler Sensei Kimura geprägt.
Im Zentrum steht eine Frage:
Wie erzeuge ich maximale Wirkung mit minimalem Aufwand?
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Bei diesem Stil kommt die Effizienz nicht aus roher Muskelkraft, sondern aus der korrekten Technik.
Durch minutiös analysierte Körperbewegungen werden eine aussergewöhnliche Schnelligkeit sowie die grösstmögliche Wirkung erzielt, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren.
Der Kimura-Shukokai-Stil studiert die faszinierende Funktionsweise des Körpers in einer Art und Weise, wie es keine andere Kampfsportart kennt – zusammengefasst in dem Prinzip
Power-Speed-Control.
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Die Linie unserer Schule


Karate im Zürcher Oberland
Sensei Loges, Schüler von Sensei Kimura, gründete 2004 das erste Kimura-Shukokai-Dojo in Wetzikon.
2009 folgte Volketswil, 2014 Winterthur.
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Heute wird dort Karate gelehrt:
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als Selbstverteidigung
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als Weg der persönlichen Entwicklung
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als moderner Leistungssport
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